Wassergymnastik
Bei der Wassergymnastik werden gymnastische Übungen im Wasser durchgeführt. Die besonderen Eigenschaften des Wassers bieten dabei mehrere Vorteile: Durch den Auftrieb wird das Körpergewicht teilweise getragen und Gelenke sowie der Bewegungsapparat werden entlastet. Gleichzeitig erzeugt das Wasser einen Widerstand, gegen den sich der Körper bewegen muss.
Dadurch können unter anderem:
- Muskeln schonend gekräftigt,
- Gelenke mobilisiert,
- Beweglichkeit und Koordination verbessert,
- das Herz-Kreislauf-System aktiviert und
- Bewegungen ermöglicht werden, die an Land teilweise schwerer fallen.
Gerade für Menschen mit eingeschränkter Belastbarkeit des Bewegungsapparates kann das Training im Wasser angenehm sein. Allerdings ist Wassergymnastik nicht automatisch für jede Erkrankung geeignet. Beispielsweise können bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, akute Infektionen oder andere gesundheitliche Einschränkungen eine ärztliche Abklärung erforderlich machen.
Wassergymnastik soll im Rehabilitationssport dazu beitragen, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zu fördern, funktionelle Einschränkungen zu reduzieren und mehr Sicherheit bei alltäglichen Bewegungen zu entwickeln.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Reha-Sports ist die Hilfe zur Selbsthilfe: Die Teilnehmenden sollen positive Erfahrungen mit Bewegung sammeln und dazu motiviert werden, auch über den Rehabilitationssport hinaus regelmäßig körperlich aktiv zu bleiben.
Kurz gesagt: Wassergymnastik bietet eine unterstützende und sanfte Umgebung, um den Körper in seiner vollen Leistungsfähigkeit wiederzuentdecken. Durch den natürlichen Auftrieb des Wassers wird die Gelenkbelastung reduziert, sanft und ohne Angst vor Schmerzen Ihre Beweglichkeit und Kraft wieder aufzubauen. Tauchen Sie ein in diese positive Erfahrung und erleben Sie, wie die beruhigende Kraft des Wassers Sie zu neuen, gesunden Möglichkeiten führt.